Radlader

Radlader zum Laden und Transportieren für die Bauwirtschaft und Logistik

Radlader
Flexibel einsetzbar durch verschiedene und schnell zu wechselnde Anbaugeräte und extrem wendig durch spezielle Lenkkonstruktionen, diese Vorteile haben Radlader in den unterschiedlichsten Abmessungen vom Kompaktlader bis zum Großradlader in den Gewichtsklassen von 0,7 bis 20 Tonnen zu einem der verbreitesten Nutzfahrzeuge gemacht. Große Radlader mit unterschiedlichen Schaufelanbauten kommen vor allem in der Bauwirtschaft, im Agrarbereich, im Forst und Gartenbau sowie bei kommunalen Betrieben zum Einsatz.

Kompaktlader und Schwenklader als Sonderformen von Radladern

Erweitert wird das Einsatzspektrum durch Kompaktlader, die mit Fahrzeugbreiten von unter einem Meter vor allem für Verladearbeiten in der Logistikbranche genutzt werden. Die größten Schaufelradlader erreichen Arbeitshöhen bis fast drei Metern und können Nutzlasten bis knapp vier Tonnen Gewicht bewältigen. Radlader mit hydraulisch ausfahrbaren Auslegern vermögen Lasten in über zwölf Metern Entfernung aufzunehmen oder abzusetzen. Als Schwenklader konstruiert, kann der Radlader für Erdbauarbeiten auch auf kleinstem Raum zum Einsatz kommen.

Die spezielle Bauweise von Radladern gewährleistet ihre Wendigkeit

Große Radlader werden zumeist in einer Bauart realisiert, bei dem der Fahrgestellrahmen in zwei Komponenten gefertigt ist, die über ein Gelenk miteinander verbunden sind. Als Knicklenker haben Radlader eine optimale Wendigkeit während der Fahrt und gute Manövrierfähigkeit auch im Stand. Darüber hinaus kommen allradangetriebene Radlader sowie bei Kompaktladern auch die so genannten Stereolenkung zum Einsatz. Solche Kompaklader verfügen sowohl über eine Knicklenkung als auch über eine Hinterachslenkung. Der Vorteil: Dank dieser Konstruktion können die Radlader auf beengten Flächen im Arbeitseinsatz bewegt werden. Als Aufbau verfügen Radlader über einen Heckmotor, eine geschlossene oder offene Fahrerkabine im Mittelteil sowie einen hydraulisch ausfahrenden und hebbaren Rahmen oder Ausleger im vorderen Aufbau, der zur Aufnahme von Anbaugeräten dient. Bei Schwenkladern wird der Schaufelarm auf einem Drehteller montiert, sodass sich die Anbaugeräte im Halbkreisradius nutzen lassen.

Unterschiedliche Anbauten für Radlader angepasst an den Arbeitseinsatz

Angepasst an die unterschiedlichen Arbeitsanforderungen können die Radlader mit unterschiedlichen Anbauteilen ausgerüstet werden. Dieses flexible Konzept erlaubt beispielsweise den Anbau einer Vielzahl von Schaufen, wie Mehrzweck- und Siebschaufeln, Leichtgut- und Kippschaufeln, Zinken- oder Seitenkippschaufeln. Mit diesen Anbaugeräten vermögen Radlader Ladungen wie etwa Sand oder Steine in einer Größenordnung zwischen 0,25 und über drei Kubikmetern aufzunehmen. Als Arbeitsgerät im Forst stehen für Radlader Greifergestänge für die Aufnahme von Rundhölzern zur Verfügung. Für Arbeitseinsätze in der Lagerhaltung und Logistik lassen sich Radlader mit Palettengabeln zum Aufnehmen von Standardpaletten ausstatten. Auf diese Weise kann der Radlader die Aufgaben eines Gabelstaplers oder Hubwagens übernehmen. Mit Kehranbauten ausgestattet werden Kompaktlader als Kehrmaschine genutzt. Die Vorteile des Multi-Anbaukonzepts für Radlader: Selbst wenn der Radlader für unterschiedliche Arbeiten eingesetzt werden soll, muss nur ein Basisfahrzeug angeschafft werden. Und wenn der Radlader mit einem mechanischen oder hydraulischen Schnellwechslersystem ausgerüstet ist, wird das Installieren der Anbauten ohne großen Zeitverlust ermöglicht.

Wichtige Produzenten von Radladern

Agco, USA (Radlader Massey Ferguson 30E u.a.); Ahlmann, Deutschland-Frankreich (Radlader AS7 u.a.); Atlas, Deutschland (Radlader AR61, u.a.); Bobcat, USA-Südkorea (Kompaktlader u.a.); Caterpillar, USA (Radlader 972, TH355 u.a.); Ford, USA (Radlader A62 u.a.); Fortschritt, Deutschland/DDR (Radlader T174 u.a.); Hanomag, Deutschland (Radlader B8 u.a.); Hitachi, Japan (Radlader LX170 u.a.); JCB, Großbritannien (Radlader 430 u.a.); Komatsu, Japan (Radlader WA75, WA400, WA380 u.a.); Kramer, Deutschland (Allrad-Radlader 680 u.a.); Liebherr, Deutschland-Schweiz (Radlader u.a.); O&K, Deutschland (Radlader L15 u.a.); Volvo, Schweden (Radlader L25 u.a.); Zettelmeyer, Deutschland-Schweden (Radlader ZL3002 u.a.).



Das könnte Sie auch interessieren:

Infos über die LKW Versicherung