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Atego

Der erste Mercedes Atego kommt im Jahr 1998 auf den Markt

Atego von Mercedes Benz Für die Mercedes-Benz Nutzfahrzeugsparte war das Jahr 1998 der Beginn einer neuen Zeitrechnung im Lastwagenbau. Die nüchternen Reihenbezeichnungen Schwere Klasse (SK) und Leichte Klasse (LN) wurden vom Daimler-Marketing durch die klingenden Namen Actros und Atego ersetzt. Drei Jahre später wurde das Lastwagenprogramm mit dem Mercedes-Benz Axor in der mittleren Gewichtsklasse vervollständigt. In der Klasse von 6,5 Tonnen bis 15/16 Tonnen Gesamtgewicht sollte der Mercedes Atego die vielfältigen Aufgaben eines leichten Lastwagens übernehmen. Und gerade in diesem Bereich mit seinen ganz unterschiedlichen Beanspruchungen vom Verteilerverkehr bis hin zu Spezialfunktionen wie etwa für den Abschleppservice erwartete die Transportbranche viel: Eine breite Palette sparsamer und wartungsfreundlicher Motoren, eine größtmögliche Variabilität bei den Aufbauten und Flexibilität bei Größe und Ausstattung des Arbeitsplatzes, dem Fahrerhaus.

Der Atego für alle Aufgaben im Transportalltag

An die verschiedenen Anfordernisse des Transportalltags angepasst kam der Atego 1998 bereits im ersten Baujahr in den unterschiedlichsten Versionen, Längen, Tonnagen und Aufbauvarianten auf den europäischen Markt. Daimler bediente mit seinem neuen Atego die acht Gewichtsklassen von 6,5; 7,49; 8,0; 9,5; 10,5 sowie 11,99; 13,5 und 15/16 Tonnen. Speziell für den Bauverkehr war der Atego als Pritschenfahrzeug, Allrad oder Absetzkipper zu haben. Entsprechend des jeweils zulässigen Gesamtgewichts mussten auch die Motorisierungen breit gestaffelt sein. So wurde der Mercedes-Benz Atego anfangs mit drei Sechszylinder-Motoren mit 90 kW (122 PS), 122 kw (150 PS) und 125 kW (170 PS) angeboten. Bei den Achtzylindern standen Aggregate von 170 kW (231 PS), 205 kW (279 PS) sowie 240 kW (326 PS) zur Verfügung. Bis zum Baujahr 2001 konnte der Atego mit einem höheren Rahmen mit den großen Dieseln auch als Sattelzugmaschine geordert werden. Danach übernahm der Mercedes-Benz Axor die Aufgabe des Atego in der Mittelgewichtsklasse.

Mehr Komfort durch elektronische Helfer im Mercedes Atego ab 2004

Die Modellpflege im Baujahr 2004 brachte für den Mercedes Atego vor allem hinsichtlich Komfort und Sicherheit Fortschritte. Die alten Fünf-, Sechs- oder Zwölfgang-Getriebe wurden durch eine bedienungsfreundlichere Hydraulikschaltung oder optional durch die bereits im Mercedes-Benz Actros eingesetzte Technik der Telligent-Automatik abgelöst. Damit begannen die elektronischen Bordhelfer, die alle Fahrzeugdaten zentral verarbeiten konnten, nun auch in der kleinen Lkw-Klasse von Daimler einer Rolle zu spielen. Mehr Wert legten die Konstrukteure außerdem auf variable, auf die Einsatzentfernung abgestimmte Kabinenausstattungen im Atego. Das Fahrerhaus gab es wie beim Vorgänger in vier Varianten als kurzes oder langes S-Fahrerhaus sowie in der L-Ausführung mit und ohne Hochdach für einen bzw. zwei Fahrer. Mit den 130 kw (177 PS) und 160 kW (218 PS) Dieseln stand der Mercedes-Benz Atego ab 2004 außerdem mit zwei neuen Motoren im Programm.

Umweltoptimierte Motoren in den neueren Atego

Ab dem Baujahr 2006 standen für die Entwickler vor allem die Umweltverträglichkeit und der Verbrauch der Motoren im Vordergrund. Der Atego konnte so zunächst mit Aggregaten von 95 kW (129 PS) bis 210 kW (285 PS) angeboten werden, die die Euro-4-Norm erfüllten. Diesen folgten dann bis 2009 nach den Maßgaben der Euro-5-Norm überarbeitete Motoren. Für einen wirtschaftlichen Verbrauch sorgte die Start-Stop-Funktion, die speziell im Verteilerverkehr Sparvorteile für den Mercedes-Benz Atego brachte.

  • Infos zum Mercedes Actros finden Sie hier.
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